Ihre Berater-Website selber machen oder machen lassen? 3 Aspekte, die Sie VORHER bedenken sollten

in Erfolg,Webdesign

Wenn Sie sich als Berater, Trainer oder Coach selbstständig machen, steht früher oder später auch die Frage Ihrer eigenen Website an. Selber machen? Oder machen lassen? Mit welchem zeitlichen Aufwand ist bei der Erstellung Ihrer Berater-Website zu rechnen? Hier drei Aspekte, die Ihnen helfen, eine bessere Entscheidung zu treffen.

1.) Ihre Berater-Website ist niemals fertig

Wer glaubt, einmal seine Homepage erstellen und die Sache ist erledigt, wird mit seiner Berater-Website wenig Erfolg haben. Möglicherweise gelingt es Ihnen sogar, kurzfristig bei den von Ihnen präferierten Suchbegriffen bei Google & Co. auf den vorderen Plätzen zu landen. Doch diese Plätze sind heißumkämpft.

Wenn Sie Ihre Webpräsenz nicht dauerhaft aktuell halten, werden Sie Ihren Top-Platz rasch wieder an Wettbewerber verlieren. Das heißt: Achten Sie bei der Erstellung Ihrer Berater-Website darauf, dass die Technik, mit der sie erstellt wird, Ihnen ermöglicht, Ihre Webpräsenz laufend und ohne großen Aufwand mit neuen oder veränderten Inhalten zu ergänzen.

2.) Ihre Berater-Website muss nicht nur Ihnen gefallen,
sondern auch den Suchmaschinen

Die Suchmaschinenoptimierung Ihrer Website sollte von Anfang an mit eingeplant werden. Eine schön gestaltete, hochprofessionell aussehende Homepage mag anerkennendes Lob im Freundes- und Kollegenkreis finden. Google & Co. lässt sie völlig kalt.

Für die Suchmaschinen liegt die Schönheit Ihrer Berater-Website in der Programmierung und den textlichen Inhalten:

  • Kann ich als Suchmaschine bei Ihnen schnell die Schlüsselbegriffe finden, die Suchende in mein Suchfeld eingeben?
  • Sind die Links auf Ihren Internetseiten so gesetzt, dass die Suchmaschinen sie lesen können? Der Link „WordPress für Ihre Berater-Homepage“ sagt jeder Suchmaschine mehr als ein einfaches „Hier klicken“.

Also, lassen Sie sich nicht
von der Schönheit Ihrer Berater-Website blenden

Zwingen Sie Ihren Webdesigner dazu, die Suchmaschinenoptimierung gleich mit hineinzugestalten. Wenn Ihr Gestalter mit „Meta-Tags“ nichts anzufangen weiß, suchen Sie sich schnell einen neuen.

3.) Ihre Berater-Website braucht Fokussierung

Ein bunter Strauß an Beratungs- und Coachingangeboten auf Ihrer Website mag Ihnen vielleicht das Gefühl geben, alles richtig zu machen. Da ist dann für jeden etwas dabei.

Und genau darin liegt das Problem …

Selbst wenn Sie tatsächlich „alles“ bieten, wird Ihnen die Fokussierung auf ein spezielles Themen- oder Fachgebiet Ihrer Website mehr Erfolg bringen. Weil Ihre Seiten bei speziellen Suchanfragen viel besser gefunden werden. Allein schon aufgrund der relevanten Themendichte. Suchmaschinen und Ihre Webbesucher merken schnell, wie tief Ihr Expertenwissen ist.

Jede einzelne Ihrer Internetseiten
leistet einen informativen Beitrag zu Ihrem Hauptthema

Sollten Sie bereits eine Website haben, unter Ihrem eigenen Namen oder einem Fantasiebegriff, kann es deshalb durchaus sinnvoll sein, eine Zweitdomain einzurichten. Unter WordPress-Homepage für die Zweit-Domain finden Sie dazu einen ausführlichen Beitrag, der Ihnen die Vorzüge dieser Vorgehensweise am Beispiel einer Rechtsanwältin veranschaulicht.

3 Optionen für Ihre Berater-Website:

1.) Sie geben die Erstellung Ihrer
Berater-Website komplett in fremde Hände


Vorteil:
Sie haben das Thema (glauben Sie zumindest) vom Tisch.

Nachteil: Sie werden nicht umhin können, Ihre Webagentur, Ihren Gestalter und Texter ständig mit Inhalten zu „füttern“. Schließlich geht es um Ihre Kernkompetenz, Ihr Know-how und das Einzigartige Ihres Angebotes, das Sie auf Ihrer Website vermitteln wollen. Reines Werbe-Blabla reicht da nicht. Weder den Suchmaschinen noch Ihren Webbesuchern. Außerdem sollten Sie für das Komplett-Outsourcing, wenn’s gut gemacht sein soll, einen mittleren 4-stelligen Betrag mit einplanen.

2.) Sie outsourcen die Gestaltung,
übernehmen den Konzeptions- und Textpart


Vorteil:
Sie brauchen sich nicht um die Technik der Webprogrammierung zu kümmern. Auch hat nicht jeder ein grafisches „Händchen“. Und Sonderwünsche, „Ich hätte da rechts gerne noch mein Mitgliedslogo vom GSA“, wird man Ihnen schnell und bereitwillig erfüllen.

Nachteil: Sie werden abhängig. Für jede kleine Änderung an Ihrer Website (neuer Coaching-Termin, erweitertes Angebot etc.) müssen Sie Ihren Gestalter bitten, das für Sie zu erledigen. Macht der bestimmt gerne. Fragt sich nur wann. Und was das wieder kostet. Gerade vor dem Hintergrund, dass Sie Ihre Website ständig frisch und aktuell halten müssen (siehe Punkt 1), ein nicht unerheblicher Kostenfaktor.

3.) Sie machen alles komplett in Eigenregie

Vorteil: Sie bleiben flexibel, haben alles gleich so, wie Sie es wollen, und schonen Ihr Budget. Und da Sie ja sowieso in den meisten Fällen den Text beisteuern, können Sie den Rest im Grunde auch gleich mit erledigen. Web-Programme, wie das kostenlose WordPress, übernehmen für Sie sogar die grafische Gestaltung. Sie finden dazu im Internet zahlreiche Designs, die sie zum Nulltarif für Ihre Berater-Website nutzen dürfen.

Nachteil: Anfänglich kostet es Sie mehr Zeit. Schließlich müssen Sie sich erst in die Software einarbeiten (was bei WordPress einfach ist). Unter www.turbo-wordpress.de finden Sie dazu beispielsweise eine ausführliche WordPress-Videoanleitung, die von Beratern gerne eingesetzt wird.

Ihre zeitliche Anfangsinvestition holen Sie erfahrungsgemäß schnell wieder rein: Durch wegfallende Abstimmungsgespräche und sofortige Umsetzung Ihrer Änderungswünsche. Ach ja, und Rechnungen von Webdesigner werden Sie auch keine mehr bekommen.

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{ 2 Kommentare… unten lesen oder einen hinzufügen }

Dirk Hermanns August 25, 2011 um 08:00

Möchte noch ergänzen:
4) Sie suchen sich eine gute Web-Agentur, die verstanden hat, dass Sie die Inhalte pflegen möchten. D.h. Sie geben die Gestaltung und die Technik aus der Hand.

Vorteil: Sie können sich um das Wesentlichste kümmern, Ihre Inhalte.

Nachteil: Ist sehr warscheinlich teurer als 3). Aber das können Sie ja selbst überprüfen. Was ist Ihr Stundensatz, was kalkulieren Sie, wieviel Zeit Sie brauchen. Nehmen Sie diese Zeit * 2 (Trifft in der Realität eher zu, vor allem wenn man das zum ersten mal macht). Und rechnen Sie gegen den Stundensatz einer Agentur (z.B. 50€) beim selben Zeitfaktor (also Ihre geplanten Stunden * 2). Vermutlich ist aber dann schon ein individuelles Design enthalten.

Beste Grüße

Dirk Hermanns

Detlef Krause August 26, 2011 um 10:36

Hallo Herr Hermanns,

herzlichen Dank für Ihre Ergänzung. Auch eine Option.

Viele Grüße

Detlef Krause

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